Fast 10 Jahre und nichts gelernt. Filme digital kaufen

Einer der Gründe warum viele Leute wohl mal vor Jahren angefangen haben Kodi aka XBMC zu nutzen war um Ihre auf physischen Datenträgern erworbenen Filme und Serien Zuhause zu streamen bzw. ansprechend zu präsentieren.

So hat es bei mir auch angefangen. In den ersten Jahren noch mit Mediaportal hinterher dann halt mit Kodi.

Über die Jahre hat der Streaming Markt dann immer mehr fahrt aufgenommen. Es ist natürlich einfach bequem monatlich einen Obolus zu zahlen und dann soviel streamen zu können wie man will.
Es hat sich jedoch auch ein Markt für digitale Kaufmedien entwickelt. Und das das heute eine genauso bescheidene Idee ist wie vor 9 Jahren zeigt uns diesmal Sony.

Vor ca. 9 Jahre habe ich in meinem Blog schon einmal genau die gleiche Story erzählt, damals ging es um Acetrax. Auch da konnte man Medien digital kaufen und nachdem die Bude dicht gemacht wurde waren die Medien dank DRM weg. Anders sieht es jetzt bei Sony auch nicht aus: heise.de/-7166332

Sony sagt einem nicht einmal ob es ab dem 31.08.22 noch möglich ist bereits heruntergeladene Inhalte abzuspielen, zu einer Rückerstattung auch kein Wort.
Jaja DRM ist schon eine tolle Erfindung.

Tut euch selbst einen gefallen: kauft Filme etc nicht digital. Streaming wie Netflix etc ist eine andere Geschichte. Da ist die Regel klar: bezahlt man nicht dann kann man es nicht gucken.
Bei Filmen ist es in der Regel besser diese als physische Medien zu kaufen und sich dann in die rechtliche Grauzone zu begeben und diese als Backup auf das eigene NAS zu rippen und dann zu genießen.

Allgemein kann man wohl wieder sagen: Der ehrliche Kunde hat in diesem Fall mal wieder verloren. Es war vor 9 Jahren nicht anders und es ist nicht besser geworden. Die Industrie hat halt nichts gelernt.

Das hier immer noch auf DRM statt auf unsichtbare Wasserzeichen gesetzt wird zeigt eigentlich nur das die Industrie kein Interesse daran hat einen Markt für den kauf digitaler Medien zu etablieren. Natürlich ist es den Lizenzinhabern lieber wenn die Kunden ein Abo abschließen denn dies spült konstant Geld in die Kassen. Am verkauften Medium verdient man halt nur einmal.

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