Warum eine Unitymedia E-Mail Adresse eine schlechte Idee ist

Selbst im Jahr 2020 hat man des öfteren ein Erlebnis der Art: Was so was gibt es noch?

Gerade so bei uns geschehen. Meine Schwiegereltern waren über 10 Jahre Kunden bis ISH/Unitymedia. Nicht immer ganz Problemlos weswegen Sie nun vor einigen Tage zur Telekom gewechselt sind. Was wir alle nicht erwartet hatten: Zeitgleich mit dem Auslaufen des Vertrages hat Unitymedia auch das E-Mail Konto meiner Schwiegereltern ohne Vorwarnung stillgelegt.

Klar steht bestimmt irgendwo in Punkt 1024 der in Schriftgröße 4 gedruckten AGB’s. Nun ist sowas natürlich echt blöd da man bei vielen Services die Mail Adresse nur ändern kann wenn man auf die alte Mailadresse zugriff hat. Ware ich jetzt nicht selber bei Unitymedia wären meine Schwiegereltern am Arsch. Ohne Unitymedia Kundenkonto kein Mail Postfach. So kann ich das Postfach noch auf mich umschreiben lassen um wenigstens für den Umzug wieder zugriff darauf zu haben.

Ist das im Jahr 2020 noch zeitgemäß? Meine alte Arcor Mail Adresse funktioniert auch nach Jahren noch obwohl ich dort schon ewig kein Kunde mehr bin. Und wenn man so etwas macht wäre eine E-Mail mit einem Warnhinweis ein paar Tage bevor das Worst Case Szenario eintritt zuviel verlangt?

Etwas gutes hat es. Es hat mich wieder einmal daran erinnert das man seine Services nicht alle zentralisieren soll und die E-Mail Adresse von Provider zu trennen war schon vor 20 Jahren eine gute Idee, und ist es scheinbar immer noch.

Btw wenn Ihr sowieso einen neuen Mail Anbieter such und Wert auf Datenschutz legt dann schaut euch mal Posteo oder Mailbox.org an. Dort darf man noch mit Geld statt seinen Privaten Daten für einen Service zahlen.

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